Jetzt schon an die Weihnachtspost denken! 

21. November 2017

In nicht mal fünf Wochen ist Weihnachten! Da gilt es jetzt schon an die Kommunikation für das Jahresende zu denken: Blog-Posts vorbereiten, Facebook-Beiträge planen, Out-of-Office-Replies einrichten - und die Weihnachtspost nicht vergessen! 

Denn wer freut sich nicht über einen persönlichen Gruß und ein Dankeschön zum Jahresende? Das gilt auch und gerade im Business. Für viele Unternehmen ist es allerdings eher eine lästige Pflichtübung. Dabei kann eine Karte zu den Feiertagen ein hübscher Anknüpfungspunkt für Gespräche im nächsten Jahr werden.

Ich selbst bevorzuge individuell adressierte Karten aus Papier statt einer Massen-Email an alle. Aber das ist natürlich eine Geschmacks- und Ressourcenfrage. 

Mit meinen Tipps finden Sie in jedem Fall aber ganz schnell den richtigen Ton und bekommen hoffentlich auch Lust auf diese Aufgabe zum Jahresausklang!

  • Legen Sie eine Liste mit allen Personen an, die Sie mit einer Karte bedenken möchten. Im Idealfalls füllen Sie diese Liste schon über's Jahr. Wer erst auf den letzten Drücker hastig alle Namen zusammenträgt, vergisst garantiert die meisten...
  • Wählen Sie eine möglichst unverfängliche und neutrale Karte für die geschäftlichen Kontakte aus. Religiöse Motive oder "gesegnete Grüße" können gerade bei Kunden aus dem Ausland übel aufstoßen. 
  • Gleiches gilt für den Inhalt: Nehmen Sie auf die religiöse Bedeutung von Weihnachten nur Bezug, wenn Sie wissen, dass das beim Empfänger gut ankommt. US-Firmen verschicken nicht umsonst "Season Greetings" und wünschen "Happy Holidays". So weit müssen Sie es nicht treiben. Aber ein "gesegnetes Fest zu Christi Geburt" ist nicht jedermanns Sache. Wünschen Sie lieber "frohe Feiertage", "ein geruhsames Fest" oder einen "stimmungsvollen Jahresausklang". 
  • Wenn Sie die familiären Verhältnisse der Kartenleser kennen, beziehen Sie die Familie ruhig mit ein: "Ihnen und Ihrer Familie", "im Kreise Ihrer Lieben", "für Sie und Ihren Partner" usw. Je persönlicher, desto charmanter. Aber natürlich nur, wenn Sie sich sicher sind!
  • Wer außer einem Gruß noch einen individuellen Satz hinzufügt, greift den Sinn der Weihnacht richtig schön auf. Das kann einfach ein Dankeschön sein für gute Zusammenarbeit, gemeinsam gestaltete Projekte, Unterstützung, entgegengebrachtes Vertrauen, einen Auftrag, gegenseitigen Austausch, Inspiration oder auch die nette Lunch-Begleitung. Anlässe gibt es sicher viele. Und wenn Ihnen nichts Konkretes einfällt, ist weniger auch mal mehr. 
  • Statt zurück zu schauen, ist aber auch ein Ausblick auf das kommende Jahr eine gute Idee. Schreiben Sie doch einfach einen Satz über die Fortsetzung der Zusammenarbeit, das für Januar geplante Projekt, die gemeinsame Akquise oder das nächste anstehende Netzwerk-Treffen.  
  • Sie sind schon so richtig in Weihnachtsstimmung? Dann ist auch ein Zitat aus einem Weihnachtslied (deutsch oder englisch) eine hübsche Idee. Und vielleicht fällt Ihnen ja noch ein Gedicht ein, das in die Zeit passt? Die Monats-Gedichte von Erich Kästner passen über das ganze Jahr verteilt sehr gut. Für Weihnachten können Sie auf den Dezember zurückgreifen oder mit dem Januar schon nach vorne blicken. 
  • Und noch ein Tipp zum Schluss: Mit Füller sieht selbst eine einfache Unterschrift noch edler aus als der persönlichste Gruß mit Kugelschreiber. Alternativen sind feine Filzstifte oder Tintenroller. Aber Achtung vor'm Verschmieren!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Schreiben Ihrer Weihnachtspost!